Fundstück Projekt 52 im Juli
Projekt 52 – Thema: Fundstück
Oder: Ich hab halt nix gefunden, verdammte Scheiße
Juli war lang. Juli war heiß. Und weißt du, was ich nicht gefunden hab?
Irgendwas, das diesen bescheuerten Titel „Fundstück“ verdient hätte.
Kein Schatz, kein Sinnspruch, kein Glitzerstein mit Aha-Effekt.
Nur der ganz normale Alltag – also das Übliche: Augenringe, Termine, Genervtheit.
Ich hab nicht gesucht. Warum auch?
Ich hab schon genug verloren – Kraft, Nerven, Geduld.
Das reicht doch als Beitrag, oder?
„Fundstück“ – am Arsch.
Ich war froh, wenn ich morgens meinen Löffel fürs Müsli gefunden hab.
Oder das Handy, das mal wieder zwischen Sofa und Realität verschwunden war.
Aber sonst? Nix. Nada. Leere.
Vielleicht bin ich auch einfach durch mit dem romantischen Geseier.
Man muss nicht in jedem Monat was finden. Man darf auch einfach mal nix haben.
Ich bin behindert, nicht auf Schatzsuche.
Und weißt du was?
Ich bin trotzdem stolz auf diesen Text.
Denn ich hab nix erfunden, nix ausgeschmückt, nix beschönigt.
Ich hab einfach ehrlich gesagt:
Ich hab nix gefunden. Aber ich bin trotzdem noch da.
Ach, und Grüße ans Mausloch.
Ja, Sabine – der Beitrag ist aus deinem Blog inspiriert. Vielleicht bist du mein Fundstück gewesen. Oder zumindest der Tritt in den Hintern, den ich gebraucht hab.
Also: Danke.
Und an alle anderen: Sucht ruhig weiter. Ich leg mich solange hin.
Hmm, also auf dem PC von meinen Freund geht das mit der Anmeldeung über Blogger.
AntwortenLöschenSei stolz auf dich, was du trotz aller Einschränkungen schaffst! Ich weiß, es ist sooo leicht gesagt, als getan. Aber ich meine es wirklich ernst. :) Du bist ein sehr netter, junger Mann.
Und ich sags mal so, jeder Mensch hat Ecken und Kanten. Nur manche wollen das nicht wahrhaben und denken sie seien Perfekt. Das sind aber keine Vorbilder, sondern haben oftmals selbst Probleme mit sich.
Liebe Grüße, Anja