Mein Hobby - Projekt 52 im April

Das Projekt 52 ist eine Blogaktion von Sara vom Blog Heldenhaushalt, bei der es jede Woche ein neues Thema gibt – zum Schreiben oder Fotografieren.
Mal kreativ, mal ganz persönlich. Einfach ein kleiner Impuls, der zum Mitmachen einlädt.

Wenn ich so drüber nachdenke, ist es eigentlich ganz klar:
Mein Hobby ist das Schreiben. Also das Bloggen.
Nicht, weil ich denke, dass ich das besonders gut kann. Sondern weil es mir einfach guttut.

Es ist mein Raum, in dem ich sortieren kann, was in meinem Kopf los ist.
Für manche ist Bloggen ein kreatives Hobby – für mich ist es auch eine Art Therapie.
Ich kann erzählen, was mich beschäftigt. Ich kann nachdenken, ohne unterbrochen zu werden. Und ich kann Themen aufgreifen, die vielleicht sonst untergehen würden.

Neben dem Schreiben genieße ich aber auch ganz andere Dinge – zum Beispiel essen gehen oder Kaffee trinken.
Gerade im Sommer ist das für mich richtig schön. Einfach draußen sitzen, etwas Leckeres vor sich, gute Gesellschaft – oder auch mal einfach nur die Ruhe.
Das ist für mich auch eine Art von Hobby: Genuss. Entspannung. Und der Moment, der zählt.

Früher war mein Hobby ganz klar: Computer. Ich hab gern gespielt, war viel online, hab mich stundenlang in digitalen Welten verloren. Das war fast wie ein zweites Zuhause.
Heute sieht das anders aus. Ich habe keinen Computer mehr, sondern nur noch mein Smartphone. Der Grund? Ich sehe den Mauszeiger kaum – weil ich fast blind bin.

Ich habe eine starke Gesichtsfeldeinschränkung.
Man sagt so schön, man sieht dann „wie durch einen Strohhalm“.
Wobei… mal ehrlich: Ein Strohhalm ist ja eigentlich gar nicht mehr aus Stroh.
Aber das Bild passt trotzdem. Ich sehe nur einen kleinen, engen Ausschnitt – und das macht es unmöglich, einem Mauszeiger auf einem großen Bildschirm zu folgen.
Deshalb schreibe ich auf dem Smartphone. Und irgendwie ist das mein neuer Weg geworden.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es Hobbys gibt, die ich gern mal ausprobieren würde. Vielleicht. Vielleicht nicht. Vielleicht weiß ich es einfach nur noch nicht.
Und genau deshalb will ich die Frage an euch weitergeben:

Was ist euer Hobby?
Habt ihr etwas, das euch immer wieder guttut?
Gibt es ein Hobby, das ihr schon ewig mal ausprobieren wolltet – aber nie den Mut oder den passenden Moment hattet?

Und überhaupt:
Was macht ein Hobby eigentlich aus?
Für mich ist klar: Es muss Spaß machen. Sonst ist es kein Hobby, sondern eine Pflicht. Und davon haben wir im Leben echt schon genug.

Schreib mir gern deine Gedanken – aber wie immer direkt auf dem Blog.
Ich freu mich auf den Austausch mit euch!

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